Was ist Inkontinenz?
Die Stuhlinkontinenz bezeichnet das fehlende Vermögen die Stuhlentleerung kontrollieren zu können. Die verschiedenen Ausprägungen der Inkontinenz – von der fehlenden Kontrolle von Luftabgang, bis zum völligen Unvermögen den Stuhlgang zu halten, können für viele Patienten eine soziale Isolation bedeuten.
Wie entsteht Inkontinenz?
Neben Schädigungen des Schließmuskels kann eine Vielzahl anderer Ursachen eine Inkontinenz auslösen. Dazu zählt beispielsweise die Schädigung des Beckenbodens und der versorgenden Nerven, die durch den Geburtsvorgang hervorgerufen werden kann, ebenso wie ein Darmvorfall oder auch eine Durchfallerkrankung.
Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Inkontinenz?
Bei manchen Formen der Inkontinenz kann bereits eine Ernährungsumstellung oder die Einnahme stuhlverdickender Mittel zu einer entscheidenden Verbesserung der Symptome führen. Auch durch konservative Therapieoptionen wie beispielsweise dem Beckenbodentraining oder dem Biofeedback können bestimmte Formen der Inkontinenz entscheidend gelindert werden.
Sollte eine Operation nötig sein, besteht bei den Chirurgen unserer Klinik langjährige Erfahrung sowohl mit Verfahren zur Schließmuskelreparatur, als auch mit modernen Operationstechniken, um Darmvorfälle entweder ohne Narben durch den Anus oder mit minimalinvasiven Methoden zu korrigieren. Die Sakralnervenstimulation als dauerhafter „Schrittmacher“ für den Schließmuskel komplettiert das operative Spektrum der 310KLINIK.
Bei Bedarf steht Ihnen unser Chefarzt der Chirurgie, Dr. med. Tobias Stangl jeder Zeit gern zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung und nimmt sich die Zeit, um eine maßgeschneiderte Lösung für Sie zu finden und Ihnen jegliche Sorgen bezüglich des bevorstehenden Eingriffs zu nehmen.




