ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Erkrankungen am Hüftgelenk (Hüftgelenk OP)

Hüftgelenk OP
Alles Wissenswerte zu Hüftgelenk OP

Das Hüftgelenk (in der Fachsprache auch Articulatio coxae genannt) ist nach dem Kniegelenk das zweitgrößte und gleichzeitig zentrale Gelenk im menschlichen Körper, bei dem bei manchen Indikationen eine Hüftgelenk OP erforderlich ist. Als Kugelgelenk verbindet es den Oberschenkelknochen (Femur) mit dem Becken (Pelvis). Durch seine zentrale Position hat die Mobilität und Beschwerdefreiheit des Hüftgelenks größten Einfluss auf die Beweglichkeit und das Gehvermögen des Menschen. Gerade bei übergewichtigen und älteren Menschen, die aufgrund von hoher Belastung oder krankheits- und altersbedingter Knochenschwäche unter Hüftproblemen leiden kann es zu starken Einschränkungen in der Mobilität kommen. Werden diese Probleme nicht frühzeitig erkannt und behandelt kann es zu schwerwiegenden Fehlstellungen und Komplikationen im Gehapparat des Patienten kommen.

Was sind typische Erkrankungen am Hüftgelenk?

  • Angeborene Veränderungen des Gelenkes (häufiger bei Mädchen)
  • Abgeflachte Hüftpfannen (Hüftdysplasie, teils entwicklungsbedingt bei Neugeborenen)
  • Beugekontraktur
  • Coxa vara
  • Coxa valga
  • Knochenbrüche (Frakturen) des Beckenknochens (Acetabulumfraktur) oder des Oberschenkelknochens
  • Abnutzungen der Gelenkflächen (Hüftgelenksarthrose)
  • Entzündungen des Gelenkraumes (Arthritis)
  • Hüftkopfnekrose
  • Coxitis fugax, auch „Hüftschnupfen“ genannt
  • Jugendliche Hüftkopflösung (Epiphyseolysis capitis femoris)
  • Verwölbung von Hüftpfanne und -kopf (Protrusio acetabuli)

Therapie durch Hüftgelenk OP?

Bei degenerativen (Arthrose), entzündlichen (Rheuma) und anlagebedingten (z.B. Hüftdysplasie) Gelenkerkrankungen sowie Unfällen und Verletzungsfolgen kann Patienten mit Hilfe der sogenannten primären Endoprothetik geholfen werden. Endoprothesen sind Implantate, die dauerhaft im Körper verbleiben können. Sie ersetzen dabei das Hüftgelenk ganz oder teilweise. Bei Hüftgelenkprothesen wird zwischen (Hüft-/Oberschenkel-) Kopfprothesen, Schaftprothesen (Stielprothesen / Femurschaft) und Hüftpfannenprothesen unterschieden. Werden sowohl der Gelenkkopf als auch die Gelenkpfanne ersetzt, handelt es sich um eine Total-Endo-Prothese (TEP), wird nur der Kopf ersetzt, spricht man von Hemi-Endo-Prothese (HEP).

Bei der Wahl der richtigen Methode ziehen die Experten der 310KLINIK modernste Diagnosetechnik zu Rate. Somit wird auf die individuellen Anforderungen jeder Erkrankung und Fehlstellung eingegangen. Unsere erfahrenen Spezialisten wählen dann aufgrund der aus den Untersuchungen gewonnen Erkenntnisse die Richtige Behandlungsmethode aus.

Die am häufigsten verwendeten Prothesen bei der Hüftgelenk OP sind :

  • Zementfreie und zementierte Hüftprothese
  • Individuelle Hüftprothese
  • Oberflächenersatzprothese

Aber auch Prothesenwechseloperationen an der Hüfte mit biologischem Aufbau großer Knochendefekte (autogene und allogene) werden regelmäßig vorgenommen.

Operative Behandlung der Hüftdysplasie

Für die operative Behandlung der Hüftdysplasie bestehen folgende spezielle Möglichkeiten:

  • Beckenosteotomien
  • Umstellungsoperationen am Oberschenkelknochen

Bei Bedarf stehen wir Ihnen jeder Zeit gern zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung und nehmen uns die Zeit, um eine maßgeschneiderte Lösung für Sie zu finden und Ihnen jegliche Sorgen bezüglich des bevorstehenden Eingriffs zu nehmen.

ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Prof. Dr. med. Sven Jonas - 310KLINIK
Prof. Dr. med. Sven Jonas
Direktor der chirurgischen Klinik

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