ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Erkrankungen am Knie (Knie OP)

Knie OP
Alles Wissenswerte zu Knie OP

Das Kniegelenk (in der Fachsprache auch Articulatio genus) ist das größte Gelenk im menschlichen Körper, bei dem in einigen Situationen eine Knie OP indiziert ist. Das Knie trägt maßgeblich zu einem natürlichen Bewegungsablauf während des Ganges bei. Das Kniegelenk verbindet den Oberschenkelknochen (Femur) mit Schienbein (Tibia) und Kniescheibe (Patella). Das Kniegelenk ist ein zusammengesetztes Gelenk. Es besteht aus zwei Einzelgelenken, dem Kniescheibengelenk (Articulatio femoropatellaris), welches sich zwischen Oberschenkelknochen und Kniescheibe befindet, und dem Kniekehlgelenk (Articulatio femorotibialis), das zwischen Oberschenkelknochen und Schienbeinkopf (Caput tibiae) liegt. Anatomisch gesehen zählt auch das Gelenk zwischen Schienbein und Wadenbein (Fibula) (Articulatio tibiofibularis) zum Kniegelenk.

Wie können Knieprobleme diagnostiziert werden?

Beim Abtasten lassen sich bei Verdacht auf Meniskus- oder Bandverletzung Schmerzen auslösen. Die passive Bewegungsprüfung (so genannter „vorderer“ und „hinterer“ Schubladentest) dient zum Nachweis eines Kreuzbandrisses, ebenso die Überprüfung der Drehbewegungsstabilität (Pivot-Shift-Test). Bei der aktiven Bewegungsprüfung wird die Funktion des Kniegelenkes in Bewegung kontrolliert. Als bildgebende Verfahren werden Röntgenaufnahmen, Sonographie, Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomografie (CT) eingesetzt. Darüber hinaus kann zur Darstellung innerer Strukturen eine Anthroskopie angewendet werden.

Knie OP zum Einsatz einer Knieprothese

In der orthopädischen Abteilung der 310KLINIK können Kniegelenkserkrankungen mit dem neuesten Stand der Prothesentechnik behandelt werden. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen unter anderem:

  • Monocondyläre Schlittenprothese (oder auch Unicondyläre Schlittenprothese): Sie ersetzt nur eine Gelenkfläche des Kniegelenkes zwischen dem Ober- und Unterschenkel und kommt bei den Patienten in Frage, die eine Arthrose nur dieser entsprechenden Gelenkfläche aufweisen und deren Bänder intakt sind. Der Einsatz dieser Prothese geht mit einem relativ kleinen Eingriff einher, bei dem die Bänder des Knies erhalten bleiben. Folglich können Bewegungen nach der Operation wieder natürlich ablaufen. Auch die Rehabilitation geht relativ schnell von statten.
  • Bi- und trikompartimenteller Oberflächenersatz: Wenn die Seitenbänder ausreichend stabil sind, keine hochgradige Osteoporose vorliegt und die Achsfehlstellung nicht zu ausgeprägt ist, kann bei bi-und trikompartimenteller Gonarthrose ein Oberflächenersatz implantiert werden. Je nach intraoperativem Befund kann ein Kniescheibenrückflächenersatz implantiert werden.
  • Ausgeführte Knieprothese bei degenerativen (Arthrose) und entzündlichen Gelenkerkrankungen (Rheuma).

Revisionsendoprothetik

Prothesen, die nach langem Gebrauch gewisse Abnutzungserscheinungen aufweisen, können in einer Knie OP ausgetauscht werden. Unsere Experten führen Prothesenwechseloperationen am Knie mit biologischem Aufbau großer Knochendefekte (autogene und allogene Knochentransplantate) aus.

Bei Bedarf stehen wir Ihnen jeder Zeit gern zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung und nehmen uns die Zeit, um eine maßgeschneiderte Lösung für Sie zu finden und Ihnen jegliche Sorgen bezüglich des bevorstehenden Eingriffs zu nehmen.

ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Prof. Dr. med. Sven Jonas - 310KLINIK
Prof. Dr. med. Sven Jonas
Direktor der chirurgischen Klinik

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