Mastdarmvorfall

310KLINIK Nuernberg

Was ist ein Mastdarmvorfall (Rektumprolaps)?

Beim Mastdarmvorfall kommt es zu einer Lockerung der aus Bindegewebe bestehenden Aufhängung des Mastdarmes. Hierdurch kann dieser sich im Extremfall bis außerhalb des Anus vorwölben und die Ursache sowohl für Inkontinenz als auch für Verstopfung sein.

Wie wird ein Mastdarmvorfall diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt durch die klinische Untersuchung, Enddarmspiegelung und gegebenenfalls durch eine Röntgenuntersuchung (Defäkographie).

Wie wird ein Mastdarmvorfall behandelt?

Normalerweise wird bei dieser Erkrankung ein operativer Eingriff vorgenommen, da sich der Vorfall mit der Zeit nur vergrößert, nicht jedoch selbstständig wieder zurückbildet.

Je nach Größe des Befundes wird die Operation entweder mit einem Klammernahtgerät durch den Analkanal völlig ohne sichtbare Narben durchgeführt, (STARR) oder es wird bei fortgeschrittenen Stadien mit Beckenbodensenkung und Beeinträchtigung des Schließmuskels durch die minimalinvasive Operationstechnik über den Bauchraum ein Darmabschnitt schonend entfernt und der Beckenboden angehoben (Resektionsrektopexie).

Bei Bedarf steht Ihnen unser Chefarzt der Chirurgie, Dr. med. Tobias Stangl jeder Zeit gern zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung und nimmt sich die Zeit, um eine maßgeschneiderte Lösung für Sie zu finden und Ihnen jegliche Sorgen bezüglich des bevorstehenden Eingriffs zu nehmen.